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Die Schweiz ist Sterneland Nummer eins

6. Oktober 2016 13:41

SCHWEIZ (Zürich) – Die meisten Sterne pro Einwohner und gleich zwei neue Aufsteiger in der Kategorie „Zwei Sterne“: Die Schweiz hat im Guide Michelin 2017 ihr hohes gastronomisches Niveau mehr als bestätigt.

Von Ruth Preywisch

In der Schweiz gibt es die meisten Sterne pro Einwohner
In der Schweiz gibt es die meisten Sterne pro Einwohner

Insgesamt wurden 117 Häuser im Guide Michelin Schweiz 2017 mit einem oder mehreren Sternen ausgezeichnet, ein Zuwachs um über 20 Prozent innerhalb von fünf Jahren. Die Zahl der 2-Sterne-Häuser stieg auf 19 Adressen. Top- Aufsteiger in dieser Kategorie ist das Ecco Zürich, das gleich mit zwei Sternen eingestiegen ist.

Es gehört zur Giardino Group, die damit drei 2-Sterne-Restaurants in ihren Reihen verorten kann. Das Prädikat führen nämlich ausserdem das Ecco Ascona und das Ecco on Snow in Sankt Moritz. Ebenfalls neu in der Kategorie „Zwei Sterne“ sind das in Zermatt und das Silver in Vals, das erst letztes Jahr mit einem Michelin Stern ausgezeichnet wurde.

Die Zahl der 3-Sterne Adressen bleibt unverändert. Das Restaurant de l’Hotel de Ville in Crissier bei Lausanne erhielt auch unter dem neuen Küchenchef Franck Giovannini die Spitzenwertung. Bestätigt wurden im Restaurant- und Hotelführer zudem die Top-Restaurants Schauenstein in Fürstenau und Cheval Blanc by Peter Knogl im Basler Grandhotel „Les Trois Rois“.

Einen neuen Höchststand verzeichnet der Guide Michelin auch bei den Restaurants mit „Bib Gourmand“-Status. Dieser wird an Betriebe vergeben, die sorgfältig zubereitete Mahlzeiten zu einem besonders guten Preis-Leistungs-Verhältnis bieten.

Ein Drei-Gänge-Menü ist dort beispielsweise für bis zu 70 Franken erhältlich. In der Schweiz sind jetzt 20 neue Adressen dazu gekommen, insgesamt tragen 193 Restaurants das Prädikat.

Die Gesamtzahl der Schweizer 1-Stern-Häuser liegt aktuell bei 95 Betrieben, davon wurden zwölf Restaurants erstmals ausgezeichnet, unter anderem das IGNIV by Andreas Caminada in Bad Ragaz. Es gibt in diesem Jahr allerdings auch Verlierer: Dem Le Floris in Anières und der Wirtschaft zum Wiesengrund in Uetikon wurde je ein Stern gestrichen.

Für Michael Ellis, internationaler Direktor des Guide Michelin zählt die Schweiz zu den abwechslungsreichsten kulinarischen Regionen Europas.

„Die Auswahl der unabhängig und anonym arbeitenden Michelin Inspektoren bestätigt auch für 2017 wieder das hohe Niveau und die ausserordentliche Vielfalt der Gastronomie zwischen Genf und St. Gallen, Basel und Lugano“, sagte er. Der Guide Michelin kommt am 7. Oktober 2016 in den Handel.

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