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Robert Parker’s Matter of Taste – Ein Rückblick

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Copyright David Biedert

The Epicure ist ein Schweizer Food-Event der Spitzenklasse. Mitte September war es wieder soweit: Internationale Spitzenköche gaben sich im Hotel Dolder in Zürich im Rahmen des Gourmet Festivals die Klinke in die Hand. Als Auftakt zum Festival fand das Wine & Dine – Robert Parker’s Matter of Taste mit Luis Gutiérrez und Heiko Nieder statt.

Von Sophia Spillmann

Wir nehmen es vorweg: Das Event war so sensationell, wie man es sich bei dem grossartigen Lineup und der eleganten Location vorstellt. Schon beim Eintreten erlebte man eine Überraschung: anstatt der erwarteten Zweiertische sass man an einer langen Tafel zusammen. Geselligkeit liegt doch in der Natur des Weines, mit guter Begleitung ist es einfach schöner.

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Hausherr Heiko Nieder und Weinexperte Luis Gutiérrez führten durch die Veranstaltung. Zu den ausgewählten Weinen wurden von Nieder darauf abgestimmte, kulinarische Genüsse präsentiert. Die präsentierten Weine waren alle Spanier, darunter einige Hochkaräter wie zum Beispiel der Comando G; Rumbo al Norte 2013, der von Parker sensationelle 98 Punkte erhielt.

Luis Gutiérrez und Heiko Nieder auf dem Food-Event
Luis Gutiérrez und Heiko Nieder auf dem Food-Event

Der gebürtige Spanier Gutiérrez, ein bekannter Autor in Parker’s Wine Advocate, erwies sich als wahres Erzähltalent und erfreute alle Anwesenden mit Geschichten und Anekdoten zu den verschiedenen Weinen. Aber auch bei Tisch wurde die Stimmung mit jedem Gang gelöster. Selbstverständlich trug auch Heiko Nieder mit den herrlichen Speisen, die zu den Weinen gereicht wurden, entscheidend zum Erfolg des Events bei.

Von Hasen mit Wildkräutern über Kabeljau mit Seeigelcreme, Waldpilzen mit Blutwurst und Schokolade bis zu Apfel mit eingelegtem grünen Pfirsich und Makadamia: Hier wurde kulinarisches Können erster Klasse demonstriert, für alle Teilnehmer ein Hochgenuss.

Als Weinliebhaber haben wir es uns nicht nehmen lassen, Verkostungsnotizen über die Weine anzufertigen: Unsere Favoriten möchten wir Ihnen auf keinen Fall vorenthalten.

Da wäre einerseits ein Klassiker, einer der beliebtesten Rotweine der Schweizer: Der Roda I Reserva 2008, ein Rioja. Der Wein begeisterte uns mit seiner Aromatik, dunkle Früchte, herrliche Würze, feiner Tanninstruktur und grosser Ausgewogenheit. Dieser allseits beliebte Wein wurde zu einem der kulinarischen Highlights gereicht: Waldpilze mit Blutwurst und Schokolade.

Wer sich nicht vorstellen kann, wie die wilden, erdigen Aromen der Pilze mit der Blutwurst und der cremigen Süsse der Schokolade harmonieren, dem sei ans Herz gelegt, es mal selber zu probieren. Ein Gedicht! Nur ein Wein wie der Roda kann gegen eine solche Geschmacksexplosion am Gaumen bestehen.

Matter of Taste: In geselliger Runde an der langen Tafel
Matter of Taste: In geselliger Runde an der langen Tafel

Weiter geht es mit einem der Wein-Highlights des Abends: Rumbo Al Norte, Comando G, ein Wein, der aus der spanische Rebsorte Garnacha hergestellt wird. Das Anbaugebiet dieses Weines ist Castilla y Léon. Der Rumbo al Norte ist nicht so zugänglich wie der Roda, deutlich kühler aber dennoch mit konzentrierten, eleganten Fruchtaromen und einer feinen Mineralik, die uns begeisterte.

Ein ganz besonderer Wein, den man probiert haben muss. Als kulinarische Begleitung wurde Reh mit Sonnenblumenkernen, Kräutern und Angostura gereicht. Eine klassische Kombination, die nicht enttäuscht hat. Ein Gaumenschmaus!

Die Teilnehmer kamen auch in den Genuss einer wahren Wein-Rarität: Reserva Especial (Release 2009) vom Weingut Vega Sicilia aus Ribera del Duero. Wer bisher nur von diesem Wein sprechen hören hat, wurde nicht enttäuscht!

Der Reserva Especial wurde aus Weinen der Jahrgänge 1994, 1999 und 2000 assembliert. Was für eine Komplexität, was für intensive Aromen! Dunkle Beeren und Gewürze, erdige und rauchige Anklänge, die herrlich mit dem dazu gereichten Rind mit Kirsch-BBQ-Sauce, Oliven und Weizengras harmonierten.

Nach einem Festmahl solcher Ausmasse wird dem Dessert oft nicht die nötige Aufmerksamkeit geschenkt, aber Heiko Nieder hatte vorgesorgt und ein wahres Feuerwerk an Aromen und Texturen aufgefahren. Obststeine, Salz-Karamell-Bonbon, Geeiste Schokolade mit Grappa, Windbeutel mit Grüntee und Passionsfrucht, Schwarzwälderkirsch-Tütchen, verschiedenste Schokoladenkombinationen….

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Auch Dessert-Muffel sahen sich angesichts solcher Delikatessen genötigt, mehr als einmal zuzugreifen. Was für ein Abschluss eines grossartigen Menus, und was für ein Auftakt für das Gourmet-Festival The Epicure.

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