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Cut-Guide – Die besten Stücke vom Rind

Cut-Guide – Die besten Stücke vom Rind
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Dunkelrot, saftig und einfach lecker – ein gutes Steak ist ein himmlischer Genuss. Kenner unterscheiden bis zu 60 verschiedene Steak-Arten. Diese sollte man wirklich kennen: ein kleiner Rindfleisch-Guide.

Rumpsteak: Das Rumpsteak (auch Striploin) ist aus dem hinteren Teil des Roastbeefs und lässt sich sowohl als Steak als auch am Stück unter der Kuppel grillieren. Es kommt aus dem hinteren Teil der Hüfte und ist dank seiner feinen Marmorierung und einem weissen Fettrand besonders herzhaft.

Entrecôte: Das Entrecôte, auch bekannt als Rib-Eye Steak, stammt aus dem Hochrücken, dem vorderen Teil des Rückenstrangs. Es ist das Zwischenrippenstück (entre = zwischen und côte = Rippe), das wegen seines charakteristischen Fettkerns – dem Auge (engl. Eye) saftig, zart und geschmacksintensiv ist.

Filetsteak: Das Filetsteak ist das edelste Stück des Rindes. Es stammt aus der Lende, einem kaum genutzten Muskel, und ist besonders zart und mager. Kleine Filet-Medaillons sind in den USA als Filet „Tenderloin“ oder auch als Lady’s Cut bekannt.

Chateaubriand: Hier kommt man gleich zweimal in den Genuss des Filets, denn das Chateaubriand ist nichts anderes als ein doppeltes Steak aus der Mitte des Filets.

T-Bone Steak: Am T-Knochen des T-Bone-Steaks hängen sowohl Entrecôte als auch Filet. Es stammt aus dem hinteren Rücken, wiegt zwischen 500 und 800 g und besticht mit seiner Zartheit und kräftigem Aroma.

Porterhouse-Steak: Das Porterhouse-Steak ist der grosse Bruder des T-Bone-Steaks und wiegt bis zu 900 g. Es hat einen grösseren Filetanteil und ist kräftig im Geschmack.

Hüftsteak: Das Hüftsteak (Blume) ist die preiswerte Alternative zum Rumpsteak und ist ein Teilstück der Keule. Meist wiegt es um die 150 g. Achtung jedoch: Das Hüftsteak wird schnell trocken, deswegen sollte man es schonend verarbeiten.

Brisket: Unterhalb der Querrippe liegt die Rinderbrust. Sie ist als Beef Brisket – im Ganzen langsam geschmort – ein klassischer Bestandteil des amerikanischen Barbecues.

Spannrippe: Die Rippen sollte man lang marinieren und langsam grillieren. Dann fällt das Fleisch fast vom Knochen. Sie stammen aus dem Federstück, das im vorderen Brustbereich liegt.

Sirloin-Steak: Ein Riesensteak! Das sehr grosse und sehr magere Sirloin-Steak (auch Kugel) stammt aus dem hinteren Ende des flachen Roastbeefs und kann bis zu 2.000 Gramm wiegen. Im Geschmack ist es sehr intensiv.

Bürgermeisterstück: Das Bürgermeisterstück ist etwas ganz besonders Feines. Es stammt aus dem inneren Bereich der Hüfte, oberhalb der Kugel und ist, dank seiner starken Marmorierung, besonders zart und saftig. Daher auch der Namen, denn früher war dem Bürgermeister stets das Beste vorbehalten.

Flank Steak: Dieses flache Stück aus der unteren Rippe ist hierzulande nicht sehr bekannt. Einzig, weil es schnell zäh wird und schwer zuzubereiten ist. Aber wenn man es lange mariniert und nur kurz, sehr heiss grillt (Achtung: nicht durchbraten), ist es eine Köstlichkeit.

Tafelspitz: Man kennt ihn meist als klassischen Schmorbraten. Der Tafelspitz – auch bekannt als Hüftdeckel – ist das spitz zulaufende, zarte Schwanzstück. Wer richtig vorsichtig ist, kann das magere Fleisch auch grillen.

Über die Autorin

Es gibt sie ganz selten. Doch Anja Hanke hat das grosse Glück zu ihnen zu gehören: Den Menschen, die ihr Hobby zum Beruf machen konnten.

Sie liebt gutes Essen, handgefertigte Weine, erlesene Produkte und diese Verbindung an den verschiedensten Orten dieser Welt einzufangen – und für ihre Leser genussvoll aufzubereiten.

Kommentare

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Sergej Bobkow

Liebe Autoren, man könnte das Hanger Steak (Onglet) mit rein nehmen ;)
Was meint ihr ?

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